Soulfood ohne Industriezucker

In der derzeitigen Situation schreit mein Körper manchmal nach Soulfood. Da ich jedoch während der Fastenzeit auf Industriezucker verzichte, habe ich wieder einmal an einem Rezept experimentiert - diesmal wurden es Apfel-Mohn-Muffins. Denn ich LIEBE die Kombination von Apfel und Mohn in aller Art. Bekannt und beliebt – nicht nur bei mir – ist Mohn auch bei Germknödel mit Mohntopping, Mohnflesserl, Mohnzelten, Mohnkuchen und –strudel.


Mohn schmeckt nicht nur supergut, sondern ist auch aus ernährungsphysiologischer Sicht eine wahre Nährstoffbombe. Viele wissen zum Beispiel nicht, dass Mohn eine sehr gute Kalziumquelle darstellt. Mohn enthält ca. 12 mal so viel Kalzium wie Milch.

Kalzium ist vor allem bekannt als wichtiger Baustein für die Knochen.

Außerdem besteht Mohn zu ca. 20% aus Protein und enthält die essentiellen Aminosäuren Lysin und Leucin (wichtig für den Muskelaufbau, die Immunabwehr und Bindegewebe). Somit stellt Mohn für Vegetarier und Veganer eine gute Kalzium- und Eiweißquelle dar.


So und hier zu meinem Rezept


Apfel-Mohn-Muffins

Zutaten (für ca. 15 Muffins)

1 reife Banane

180 g Apfelmus

250 g Naturjoghurt

2 Eier

1 EL Mohnöl

150 g Vollkornmehl

100 g geriebener Mohn

1 Pkg. Backpulver (16g)

Garnitur:

1 Apfel in Würfel geschnitten


Zubereitung

Eine reife Banane mit dem Apfelmus zu einem Brei verarbeiten. Nun mit den zwei Eiern und dem Mohnöl schaumig schlagen. Naturjoghurt dazugeben.

Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und zum Apfel-Bananen-Brei mischen. Das Ganze kurz aber gut verrühren.

Den Teig in Muffinsformen (am besten in Silikonformen) füllen und mit klein geschnittenen Apfelstückchen bestreuen.

Nun bei 180°C Heißluft etwa 25 Minuten backen.


Tipp: Wer die Muffins doch süßer haben möchte, kann aus Zitronensaft und Staubzucker einen Zuckerguss herstellen und über die Muffins verteilen.




Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen! ♥ - Irene

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